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Über Greta
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Joyful Lab´s Be Happy Girl Genannt: Greta
VDH / LCD 07 / O1719 Wurftag: 27.10.2007 HD A1/A1 ED 0/3 (ED operiert FPC/OCD links) prcd/PRA: Genotyp Frei durch Eltern CNM: Genotyp Frei durch Eltern WT am 21.03.2009 bestanden BHP am 17.05.2009 mit 70 von 70 möglichen Punkten bestanden.
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Wesenstestbeurteilung Greta: 21.03.2009 Remscheid Richter: Herr Ruggiero Calfa
Die 16 Monate alte liebenswerte Hündin zeigte eine sehr schöne Bindung zur Führerin. Die jagdlichen Anlagen sowie Spiel-, Beute- und Bringtrieb sind in gutem Maße vorhanden. Auf Umweltreize reagiert die Hündin interessiert, zum Teil etwas vorsichtig. Sie ist menschenfreundlich und hat ein ausgeglichenes Temperament, ist führig und zeigt eine gute Unterordnungsbereitschaft. Die Hündin ist schusssicher.
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Greta ist nun schon die zweite Tochter von Emma, die bei uns bleibt... Nachdem ich mir schon beim ersten Wurf eine Tochter von Emma gewünscht hatte, die genauso sein sollte wie ihre Mutter, mit Frieda aber das genaue Gegenteil behalten habe, versuche ich es erneut... Bei Greta war es, wie damals bei Frieda, eine Entscheidung die ich ziemlich kurz nach ihrer Geburt getroffen habe. Als ich die Welpen an den Zitzen ihrer Mutter alle beobachtet habe, blieb mein Blick immer an ihr hängen und ich bildete mir schon Ähnlichkeiten mit Emma ein...meine kleine “Rot Punkt Kopf”! Wir werden sehen, ob es so ist ;-) Ich freue mich schon sehr auf Gretas Entwicklung, um zu sehen, welche Eigenschaften sie entwickelt ;-)) Ich hoffe, dass ich auch von Gretas Papa “Emil”, viele gute Wesenszüge in ihr wieder finden werde!!! Neues Leben ist einfach spannend!
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6 Wochen jung |
8 Wochen jung |
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Mai 2008
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Nachdem Greta manchmal “komisch” aufgestanden war, (es sah immer etwas steif aus als müsste sie erst einmal alles “sortieren”, lief dann aber völlig normal), haben wir einen Röntgentermin vereinbart. Am 29.04. sind wir dann nach Gießen in die Veterinärmedizinische Klinik gefahren. Dort wurde Greta geröntgt, nachdem man anhand der Voruntersuchungen (abtasten, strecken, beugen und Gangbeurteilung) nichts erkennen konnte. Da wir aber Gewissheit haben wollten, dass dort wirklich “nichts” ist, haben wir alle vorderen Gelenke (Schulter, Ellbogen) röntgen lassen. Leider wurde auf den Bildern dann festgestellt, dass dort doch “etwas” ist...
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Greta hat am linken Ellbogengelenk einen Fragmentierten Processus Coronoidius medialis ulnae (kurz: FPC), der operiert werden musste, bevor diese Fragmente schwere Schäden am Gelenk anrichten. Nach reiflicher Überlegung über die Operationsmethode, haben wir sie dann am 08.05., bei einem uns gut bekannten Tierarzt, klassisch (d.h. am eröffneten Gelenk) operieren lassen. Sie hat die Narkose und Operation super überstanden und kam schon nachmittags wieder zu sich. Abends stand sie schon wieder auf und wollte in den Garten :-)) Sie hat sofort ihr operiertes Bein benutzt und hat überhaupt nicht gelahmt. Da unser Tierarzt den Schnitt sehr klein gemacht hat, konnte dieser mittels eines Hautklebers verschlossen werden und es mussten keine Fäden gezogen werden. Die Fragmentstückchen, die entfernt wurden, waren zum Glück noch sehr winzig und haben noch keine weiteren Schäden angerichtet! Allerdings stellte sich während der Operation heraus, dass Greta neben dem FPC auch noch eine Osteochondrosis dissecans (kurz: OCD) hat. Wir sind daher wirklich nur froh, dass es rechtzeitig erkannt wurde. Die Wundheilung ist wirklich super, nachdem Greta bereits am 2. Tag meinte, dass sie keinen Verband mehr braucht (sie hat ihn abgefressen...), bekam sie nur noch ein kleines Pflaster auf die Wunde... aber auch dieses gefiel ihr nicht.
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Einen Tag nach der Operation (der Verband war “noch” dran...) |
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Gut, es ging auch völlig ohne und die Wunde war bereits am 5. Tag nach der Operation schön verheilt.Sie belastet ihr Bein wirklich sehr gut und läuft völlig normal. Sie muss zwar noch einige Wochen geschont werden (kein springen, rennen, toben), aber sie hat auch ohne Schmerzmittel offensichtlich keine Schmerzen und dies macht uns sehr zuversichtlich, dass alles wieder in Ordnung kommt und sie anschließend ihr Junghundeleben wieder voll ausleben kann. Sie ist aber wirklich eine ausgesprochen liebe und tapfere Patientin, die sich “gerne” untersuchen lässt und unsere “Eincremaktionen” der Wunde sogar genießt...
Eine Erklärung der Ellbogengelenksdysplasie und der “Fremdwörter” >> hier!
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Na, habe ich nicht ein schickes Outfit? (Wir haben ihr ein Geschirr mit “Griff” angezogen, damit wir sie ein bißchen unterstützen können und sie das operierte Bein noch nicht so stark belastet.) |
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02.06.2008 Mittlerweile liegt Gretas Operation 24 Tage zurück. Von der Wundnaht ist fast gar nichts mehr zu sehen und auch die ersten Haare wachsen wieder. Die anfängliche Schwellung des Gelenks ist jetzt fast ganz zurück gegangen und sie hat nach der Operation kein einziges Mal gelahmt und läuft ganz sauber. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Heilungsverlauf. Ansonsten wird sie Emma von Tag zu Tag ähnlicher und wir müssen oft zweimal hinschauen, wer nun gerade vor uns steht ... (...na ja, man kann sie noch an der Nase unterscheiden... Gretas Nase ist noch schwarz ;-)) Obwohl sie im Moment ständig von uns ausgebremst wird, da sie nach wie vor das Bein noch nicht voll belasten darf (rennen, springen), ist sie trotzdem total lieb und ausgeglichen. So langsam dürfen wir ihre Bewegung steigern und dann holen wir einfach alles nach :-))
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13.07.2008 Gretas Operation liegt nun fast 10 Wochen zurück. Rückblickend betrachtet sind wir froh, dass so früh eine eindeutige Diagnose feststand und wir entsprechend handeln konnten. Die Operationsmethode war in unserem Fall genau die Richtige und der gesamte Heilungsverlauf war super. Gretas Gelenk hat keine Schwellung mehr und sie läuft sauber und rund.
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Anstrengend war es manchmal so einen jungen Hund, der natürlich voller Energie steckt, auszubremsen. Aber glücklicherweise ist Greta in der Beziehung völlig unproblematisch, sie hat sich “gefügt” und ist trotzdem ausgeglichen und fröhlich. Mittlerweile begleitet sie Emma, Frieda und “Hundefreundin” Hexe auf unserer morgendlichen Runde. Sie ist zwar nach wie vor angeleint da sie noch nicht mit anderen Hunden toben darf, aber sie genießt es trotzdem und es tut ihr gut. Durch die sehr lange Schonzeit hat sie natürlich einigen Nachholbedarf neue Eindrücke zu sammeln, aber da sie vorher schon ein sicherer Hund gewesen ist, wird sie damit keine Probleme haben. Viel wichtiger ist es für uns, dass sie schmerzfrei ist und bald ein normales Hundeleben führen kann, zu dem auch rennen, springen und toben gehört!!
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Greta 37 Wochen |
Tja und gestern war es endlich soweit, Greta und ich sind nach 12 Wochen Schonzeit das erste Mal wieder beim Junghundetraining gewesen!! Ich war ziemlich angespannt und nervös, weniger wegen den Übungen die Greta auch ohne vorheriges Üben gut gemeistert hat, sondern ob sie eventuell danach lahmt und es doch noch zuviel und anstrengend für sie sein würde... Anfangs war Greta natürlich ziemlich aufgeregt, denn ihre Geschwister Felix und Paula waren ja auch auf dem Hundeplatz, aber sie wurde zunehmend konzentrierter und zum Schluss hat man gar nicht mehr bemerkt, dass wir so lange pausiert haben :-))) Allerdings haben wir ganz bewusst Übungen ausgelassen, bei denen Greta unangeleint gewesen wäre, damit sie nicht doch mal “durchstartet”... Am allerliebsten hätte sie natürlich gerne eine Runde mit ihren Geschwistern gedreht und dies wird sie ganz sicher auch bald nachholen :-))) Sie lief bis zum Schluss völlig sauber und auch später zuhause ist sie nach längerem Liegen völlig unproblematisch aufgestanden!
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Dies ist für uns ein sehr gutes Zeichen, denn wenn es zuviel für sie gewesen wäre, hätte sie Schmerzen gehabt und gelahmt! Für uns auch die große Hoffnung, dass Greta alles überstanden hat. Wir sind einfach nur froh, dass es unserer kleinen “Schnecke” wieder soo gut geht und nun ihr Junghundeleben “neu” beginnen kann:-))))))))
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31.08.2008 Fast 17 Wochen liegt Gretas Operation zurück und ihr geht es nach wie vor ausgezeichnet!!! Endlich, nach der langen Schonzeit, darf sie mal wieder wie ein “normaler” Junghund rennen und einfach Spaß haben. Zusammen mit Emma und Frieda darf sie auch mal eine kleine “Tobeeinheit” genießen, da sie bei den beiden absolute “Narrenfreiheit” hat, findet dies sehr kontrolliert statt. Mit anderen Hunden, vor allem mit gleichaltrigen, darf sie dies im Moment aber nach wie vor noch nicht. Sollte alles weiterhin so gut verlaufen, darf sie bald alles nachholen und sich auch endlich mal wieder mit ihren Geschwistern zum “Spielen” treffen ;-))) Gestern waren wir das erste Mal nach der Sommerpause wieder in der Hundeschule zusammen mit ihrem Bruder Felix. Wir haben die Übungen dieses Mal auch wieder unangeleint mitgemacht und alles hat sehr gut geklappt. Na ja, zwischendurch hat sie mal überlegt, ob nicht eine Runde toben schöner wäre... aber sie hat es sich nach einer kleinen Ermahnung schnell anders überlegt ;-) Sie ist eine sehr lenkbare und lernwillige kleine “Rennmaus”, die einfach nur viel Spaß macht!!!
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05.01.2009 8 Monate ist Gretas Operation bereits her... Wir waren im November in Gießen und haben Greta und ihre Geschwister röntgen lassen. Da unser Gutachter vom LCD e. V., Dr. Tellhelm, im Anschluss an das Röntgen die Bilder sofort in unserem Beisein befundet hat, konnte er uns auch etwas über Gretas tatsächlichen Zustand ihres operierten Gelenks sagen! Dies war uns sehr wichtig, auch um zu sehen, ob sich mittlerweile schon Arthrosen gebildet haben. Denn leider ist nicht jede Ellbogengelenks - Operation erfolgreich, da sich sehr schnell Arthrosen bilden können, oder aber, dass der Operateur nicht alle fragmentierten Stückchen entfernen konnte. Die operierte Seite wird zwar automatisch mit ED Grad 3 eingestuft, damit der operierte Hund auf gar keinen Fall in die Zucht gelangen kann, aber es sagt nichts über den tatsächlichen Zustand aus. Dr. Tellhelm erklärte uns auf dem Röntgenbild, dass an der betreffenden Stelle bei Greta, zwar eine ganz minimale Verschattung zu sehen ist.
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Aber insgesamt konnte er uns beruhigen und sagte, dass die Operation sehr erfolgreich war!!! Sie wird mit Arthrosegrad 1 eingestuft, dies bedeutet, dass sehr minimale Zubildungen (Osteophytenbildung unter 2 mm) erkennbar sind. Wir können zwar täglich sehen, wie super gut es Greta geht, denn sie rennt und tobt wie ein völlig normaler, gesunder Labbi, aber wahrscheinlich will man es nochmal “schwarz auf weiß” sehen und auch von einem Fachmann hören! Wir sind sehr dankbar, dass wir es bei unserer kleinen “Schnecke” so früh gesehen haben und uns für die richtige Operationsmethode und vor allem, für den richtigen Arzt entschieden haben!! Greta hat seit dem Eingriff nicht ein einziges Mal gelahmt und wir hoffen, dass dies noch ganz lange Jahre so bleiben wird :-)) Auch bei Gretas Bruder Felix sieht es bisher so aus, als ob bei ihm ebenfalls alles positiv verlaufen ist. Wie es tatsächlich ist, wird man aber auch bei ihm, erst durch ein erneutes Röntgen sagen können.
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18.03.2009 Aus unserer kleinen “Schnecke” ist ja mittlerweile eine Lady geworden...und auch der Begriff “Schnecke”, passt eigentlich so gar nicht mehr zu ihr. Denn sie ist eigentlich eine sehr agile kleine Rennmaus, die leidenschaftlich gerne apportiert :-))) Ihr geht es nach wie vor unverändert gut, manchmal sage ich, es geht ihr zu gut. Sie rennt und springt, so dass es mir manchmal “etwas” flau wird, aber sie hat unendlich viel Spaß. Sie ist einfach ein junger Hund der voller Energie steckt und diese Power soll sie auch ausleben. Natürlich “dürfte” sie eigentlich ein paar Dinge nicht (springen, abruptes abstoppen), aber wir haben für uns beschlossen, dass sie ein völlig “normales” Leben führen soll, ohne dass wir sie in Watte packen und zu sehr schonen. Das könnten wir uns für unser Gretchen auch gar nicht vorstellen... und wäre letztendlich auch nicht “hundegerecht”.
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Ich glaube, hier muss man den goldenen Mittelweg finden, das bedeutet, dass das was Greta von sich aus macht, in Ordnung ist. Aber wir würden beispielweise Sprünge über Hürden oder dergleichen, nicht noch zusätzlich fördern, denn sie macht es ohnehin schon genug. Sie darf natürlich auch Dummies oder Bällchen holen, denn es ist einfach ihre Leidenschaft, aber man kann das ganze auch etwas dosierter trainieren. Für uns ist einfach wichtig, dass es ihr gut geht und dazu gehört nunmal auch ihrem Alter und ihren Neigungen entsprechende Beschäftigung. Unsere Greta lebt außerdem nach dem Motto, nur ein schmutziger Retriever ist ein glücklicher Retriever, denn sie findet auf jedem Spaziergang garantiert eine Matschpfütze, durch die man prima durchrennen kann... Dementsprechend kommt sie auch immer nachhause ;-)) Aber es ist einfach schön zu sehen, dass sie “bis über beide Backen” Spaß hat. Wir hoffen, dass dies noch ganz lange so bleibt.
...Fortsetzung folgt...
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> nach oben <
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© 2004-2010 by Claudia Pelzer
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